Herzlich willkommen!

Wir begrüßen Sie ganz herzlich auf unserer Internetseite. Die Oberschule am Buchwedel ist eine Oberschule ohne Gymnasialzweig. An unserer Schule  werden zurzeit 300 Schülerinnen und Schüler in 14 Klassen unterrichte.

 

Aktuelles

Bei STOPP ist Schluss

 

Seit Beginn des Schuljahres 2007/08 arbeiten wir in allen Klassenstufen und beiden Schulformen nach den verbindlichen Regeln des erprobten Sozialtrainingsprogramms „Bei STOPP ist Schluss“ (Grüner, T./ Hilt, F.: Bei STOPP ist Schluss. Werte und Regeln vermitteln. AOL-Verlag, 2004). Das Programm beruht darauf, mit klaren Grenzen das Recht der Schüler auf ungestörten Unterricht umzusetzen und sie in wichtigen sozialen Kompetenzen zu stärken. Das Programm soll insgesamt dazu beitragen, unseren Schülern Werte, Arbeitshaltungen und soziale Spielregeln zu vermitteln.

Die Eltern erhalten über die sog. Feedback-Briefe regelmäßig Information durch die Klassenlehrkraft über das Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten ihres Kindes (Beispiel siehe unten).

Grundlage erfolgreichen Lernens ist u. a. eine gute Klassengemeinschaft. Um ein gutes Klassenklima und einen fairen Umgang miteinander zu erreichen, wird regelmäßig der Klassenrat durchgeführt.



 

stopp ufo

 

Für den Unterricht gelten folgende Regeln:

 

Die Ruheregel

Die Ruheregel dient dem Training der Konzentration, des Bedürfnisaufschubs, der Selbstkontrolle und der Stille: "Nach dem Reuhesignal rede ich nur, wenn ich die Erlaubnis dazu habe." Die Ruheregel wird durch den Lehrer im Unterrichtsverlauf geplant eingesetzt. Sie gilt zeitlich begrenzt.  Das Ende wird klar angesagt. 

 

Flüsterregel

Die Flüsterregel erlaubt dn Schülerinnen und Schülern beispielsweise während einer Partner- oder Gruppenarbeit so leise miteinander zu reden, dass die anderen Mitschülerinnen und Mitschüler nicht beim Arbeiten gestört werden.

 

Andere Unterrichtsstörungen

wie beispielsweise Auslachen von Mitschülern, abwertende Geräusche, Gesten oder Bemerkungen, sich die Aufmerksamkeit verbal oder nonverbal erzwingen, Dazwischenreden, Kommentare etc. werden je nach Qualität und Quantität individuell geregelt (Verwarnung(en), Auszeit nach Entscheidung der Lehrkraft). Bei groben Regelverletzungen kann die Auszeit auch sofort erteilt werden.

Während unruhiger Phasen kann ein anderes Klangsignal  eingesetzt werden, um die Schüler nonverbal zu mehr Ruhe zu ermahnen.

Insesamt gilt: Die verletzte Regel wird dem Schüler eindeutig genannt, die Entscheidung des Lehrers wird nicht in Frage gestellt. Die Regelverletzung wird in der STOPP-Liste vermerkt.

Die Auszeit (Konsequenz)  kann auf wenige Minuten begrenzt sein oder mit Stillarbeit  bis zum Ende der Schulstunde dauern. Für die Auszeit steht ein Tisch mit Stuhl zur Verfügung. Im Ausnahmefall kann die Auszeit auch außerhalb des Klassenraumes stattfinden (Aufsichtspflicht muss gewährleistet sein).

 

 

Der Klassenrat

Grundlage erfolgreichen Lernens ist u. a. eine gute Klassengemeinschaft.

Um ein gutes Klassenklima und einen fairen Umgang miteinander zu erreichen, ist die regelmäßige Durchführung des Klassenrats notwendig.

Grundlage des Klassenrats ist die Erarbeitung der Menschenrechte. Die Menschenrechte (Ergebnis der Schüleraussagen: "Was stört dich am meisten in der Klasse?") werden getrennt nach körperlichen Verletzungen, seelischen Verletzungen, Sachbeschädigungen und Unterrichtsstörungen auf ein Plakat geschrieben, in der Klasse ausgehängt und mindestens einmal im Halbjahr überarbeitet. die Einhaltung bzw. Verletzung der Regeln muss regelmäßig im Klassenrat thematisiert werden.

Mögliche Durchführung des Klassenrats:

  • Briefe: Wer hat sich gut an die Regeln gehaqlten? (mit konkreten Beispielen)
  • Wer hat sich noch nicht so gut an die Regeln gehalten? (Methoden: heißer Stuhl, Chance der Veränderung, eventuell Verträge)
  • Briefe: Ich wünsche mir, dass du ... (mit konkreten Beispüielen, eventuell Verträge)

Anmerkung: Bewährt hat sich dabei, zwischen Unterrichsstörungen und der Einhaltung der übrigen Menschenrechte zu unterscheiden. Weitere Ideen siehe STOPP-Ordner.

 

Elterninformmation - Beispiel eines Feedbackbriefes

 

Die Eltern erhalten in regelmäßigen Abständen (zwei- bis dreiwöchiger Rhythmus) einen Feedbackbrief (Beispiel siehe untern). Außerdem führen die Schüler ein Logbuch, in das z.B. Hausaufgaben, Notizen der Eltern an die Schule, Mitteilungen der Schule an die Eltern eingetragen werden.

 

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Kurzinfo an die Eltern                                                  Zeitraum: …………………

Sehr geehrte/r  Frau/Herr ……………………….

Ich möchte Sie in diesem Brief darüber informieren, dass Ihre Tochter/ Ihr Sohn 

 

□ sich in letzter Zeit gut an die vereinbarten Regeln gehalten hat.
□  wiederholt unpünktlich im Unterricht erschien.
□  mehrmals (_______) seine/ihre Hausaufgaben nicht dabei hatte.
□  mehrmals seine/ihre Arbeitsmaterialien nicht dabei hatte.
□  wegen Regelverstößen und/oder Störungen den Unterricht (______) verlassen musste
□  Ich werde Ihre Tochter/ Ihren Sohn weiterhin unterstützen die vereinbarten Regeln einzuhalten. Sollte ihm / ihr dies trotzdem nicht gelingen, werde ich auf Sie zukommen.

Mit freundlichen Grüßen

 

Bitte bestätigen Sie mit Ihrer Unterschrift, dass Sie den Brief gelesen haben und geben Sie den Brief an mich zurück. Die Kurzinfos kommen ab jetzt im  ………  Unterrichts-Wochen-Rhythmus.

 

 (Datum /Unterschrift)                                                                                                                 

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